Psychotherapie
Es gibt keine eindeutige Frage – und trotzdem das Gefühl, dass eine da ist.
Psychotherapie wird zumeist mit Krisen, Symptomen oder Problemen verbunden. Das kommt vor. Oft beginnt sie jedoch an einem anderen Punkt. Nicht dort, wo etwas bereits eindeutig geworden ist. Sondern dort, wo etwas fraglich wird.
Entscheidungen, die sich nicht treffen lassen. Beziehungen, die nicht mehr selbstverständlich erscheinen. Konflikte, die sich wiederholen. Oder der Eindruck, dass etwas an Bedeutung gewinnt, ohne dass sich sofort sagen lässt, weshalb.
Psychotherapie bietet die Möglichkeit, auch solchen Erfahrungen nachzugehen. Nicht mit dem Ziel, möglichst rasch Antworten zu finden. Sondern um zu erkunden, was sich zeigt, was sich wiederholt und was möglicherweise nach Aufmerksamkeit verlangt.
Mein Fundament ist der personzentrierte Ansatz. Geprägt haben mich darüber hinaus existenzphilosophische Überlegungen ebenso wie analytische und systemische Denkweisen. Nicht, weil eine einzelne Perspektive den Menschen erklären könnte. Sondern weil jede etwas sichtbar macht – und zugleich etwas offen lässt.
Manches wird deutlicher, wenn man beginnt, die Fragen ernst zu nehmen.
Wenn Sie an innere Grenzen kommen
Es gibt hier kein Problem, das gelöst wird, keine Diagnose, die abgearbeitet wird, kein Ziel, das man in acht Sitzungen erreicht.
Was es gibt: einen Raum, in dem das, was Sie tragen, sichtbar werden darf. In dem Sie nicht funktionieren müssen.
Mein Verständnis von Therapie ist relational — das bedeutet: Was hier passiert, passiert in der Beziehung zwischen uns. Nicht durch Techniken oder Methoden, sondern durch das, was entsteht, wenn zwei Menschen ernsthaft in Kontakt treten. Das braucht Zeit. Und es braucht Vertrauen, das sich nicht verordnen lässt, sondern wächst.
Ich arbeite mit großem Interesse an dem, was unter der Oberfläche wirkt und sich im Beziehungsgeschehen zeigt: an Mustern, die sich wiederholen, an Reaktionen, die unverhältnismäßig erscheinen, an Erschöpfungen, die keinen offensichtlichen Grund haben.
Manche kommen mit einem konkreten Anliegen: einer Krise, einem Bruch, einem Entschluss, der nicht gelingen will. Andere kommen mit einem diffuseren Gefühl — dass etwas fehlt, dass das Leben, das sie führen, nicht ganz ihres ist. Dass Leistung und Lebendigkeit sich irgendwann entkoppelt haben.
Themen, die uns beschäftigen können
Erschöpfung, die sich nicht durch Urlaub behebt. Entscheidungen, die sich nicht treffen lassen. Das Gefühl, eine Rolle zu spielen, die man selbst mitgeschrieben hat — und die trotzdem nicht passt. Beziehungen, in denen sich immer dasselbe wiederholt. Verluste. Übergänge. Das leise Unbehagen, das sich nicht benennen lässt, aber auch nicht verschwindet.
Wir werden gemeinsam, mit allem was da ist, und mit allem was kommt, eine für Sie passende Therapie gestalten.
Wir werden gemeinsam, mit allem was da ist, und mit allem was kommt, eine für Sie passende Therapie gestalten.
Was Psychotherapie kann:
- Psychotherapie kann und soll Symptome lindern und Leidensdruck verringern.
- Psychotherapie kann und soll das Wachstum der Persönlichkeit fördern.
- Psychotherapie kann bei der Bewältigung innerer und äußerer Konflikte unterstützen
Mögliche Anlässe für eine Therapie
- Mir geht es schlecht und ich weiß nicht genau, warum.
- Ich bin erschöpft und fühle mich dauernd überfordert.
- Ich grüble viel und komme aus meinem Gedankenstrudel nicht heraus.
- Ich erlebe immer wieder Ängste, innere Unruhe oder Panikattacken.
- Ich komme über eine Trennung, einen Verlust oder eine Enttäuschung nicht hinweg.
- Ich habe das Gefühl, nur noch zu funktionieren.
- Ich gerate immer wieder in ähnliche Konflikte oder Beziehungen.
- Nach außen scheint vieles zu passen, trotzdem geht es mir nicht gut.
- Ich frage mich, warum mich bestimmte Themen nicht loslassen.
- Ich habe vieles erreicht und bin dennoch nicht zufrieden.
- Ich frage mich, wie ich eigentlich leben möchte.
- Ich weiß nicht was ich will.

Beim Erstgespräch
klären wir alle wichtigen Fragen
Ich freue mich.
Hilfe bei psychischen Störungen
Ablauf einer Psychotherapie
Ich unterliege der gesetzlich verankerten, absoluten Verschwiegenheitspflicht (§15 PthG) – sowohl über den Inhalt als auch über die Inanspruchnahme der Psychotherapie.
Schwerpunkte
- Existenzielle (Angst-)Themen
- Ängste und Panikattacken
- Belastungsstörungen
- Rollenbilder und damit verbundene Erwartungen
- Partnerschaft, Beziehung
- Familie
- Umgang mit Stress
- Burnout, Überforderung
- Depression
- Essstörungen
- Psychosomatik

